Eigentlich wollte ich das zweite Album von John Watts besprechen, aber dann ist mir doch klar geworden, dass ich vorne anfangen sollte, nämlich beim dritten Album Red Skies Over Paradise. Hört sich komisch an? Soll es auch, damit der Leser neugierig bleibt.
Rock
Die schönsten Songs mit Streichinstrumenten
Eine rein subjektiv erstellte Liste der schönsten Songs mit Streichinstrumenten. Von The Who über Al Stewart bis hin zu Klaus Doldinger.
Songs mit bester erster Sekunde
Songs mit bester erster Sekunde – der Einstieg in die Musik: Das kann eine einzelne Snaredrum wie bei „Every breath you take“ von Police sein. Es kann aber auch ein Gitarrenfeedback wie bei „I feel fine“ von den Beatles sein. Jedenfalls hat die erste Sekunde die Macht, dich augenblicklich gefangen zu nehmen. Warum Elton John mit „I’m still standing“ dabei ist, wissen nur Harald und Markus. Und ihr, wenn ihr weiterlest.
Die besten Originale: Songs und Melodien
Die besten Originale – damit sind nicht nur Songs, sondern auch Melodien gemeint, die man kennt, ohne zu wissen, wer sie gemacht hat. Jorge Ben mit „Taj Mahal“ hat Rod Stewart einen Riesenhit beschert. Und Gavin Sutherland ist durch Rods Version von „Sailing“ wahrscheinlich steinreich geworden. Das hatte Steve Wonder nicht mehr nötig, als irgendein cooler Rapper sein „Pastime paradise“ in „Gangsta’s paradise“ verwandelte. Und auch „Bombay Calling“ von It’s a beautiful day kommt einem irgendwie bekannt vor…
Die Städte sehen aus wie schlafende Hunde – Heinz Rudolf Kunze
„Die Städte sehen aus wie schlafende Hunde“. Genau das habe ich gedacht, als ich 1984 spätabends auf der A44 an Kassel vorbei fuhr. In meinem Autoradio lief dieses Album und ich hatte noch etwa drei Stunden bis nach Hause. 1984 war ein entscheidendes Jahr für mich. Trennung und Abschied, erste selbstgeschriebene Songs, andere Freunde, ein kompletter Neuanfang. Das passierte nicht alles auf einmal sondern nach und nach. Ich schloß mit meinem ersten Lebensabschnitt ab, etwas Neues wartete auf mich. Cool, so muß das auch für Heinz Rudolf Kunze gewesen sein, als er dieses Album veröffentlichte.
Out of Nowhere – Joe Egan
Joe Egan? Erinnert sich jemand an Joe Egan? Außer mein Freund René, der immer noch nach dessen Album „Out of nowhere“ sucht, wahrscheinlich niemand. Das muss ich ändern.
Can I Have My Money Back? – Gerry Rafferty
Jetzt doch Gerry Rafferty. Eigentlich wollte ich zuerst über Joe Egan schreiben. Aber in meinem Player lief gerade eher zufällig dieses Album, das ich in den letzten Jahren aus den Augen verloren hatte. „Can I have my money back?“ ist das erste Soloalbum von Gerry Rafferty, 1971 erschienen und ist ganz und gar wunderbar.
Selling England by the Pound – Genesis
Ich bin kein Musiker, ich kann nach mehr als 45 Jahren nicht mal drei Gitarrenakkorde hintereinander fehlerfrei spielen. Warum muß also gerade ich Genesis und „Selling England by the pound“ besprechen? Weil ich mich nach so langer Zeit entschuldigen will. Die Platte dauerte über 50 Minuten und passte nicht auf einer C90 Cassettenseite. Ich mußte ein Stück weglassen…
Hold out – Jackson Browne
Jackson Browne kam am 9. August 1980 zu mir nach Hause. Ich kannte seine Musik noch nicht, ich hatte keine Ahnung, auf was ich mich da einließ. Seit ich meine Ausbildung zum Bürokaufmann begonnen hatte, konnte ich mir jeden Monat eine Unmenge neuer Musik kaufen. Entweder gefiel mir das Cover einer Platte oder eine bestimmte Kritik hatte mein Interesse geweckt. So war das auch bei Jackson Browne. Der Musik Express hatte in seiner neuesten Ausgabe eine schöne Besprechung zum neuen Album „Hold out“ abgedruckt.
Ladies of the Canyon – Joni Mitchell
David Crosby ist vorgestern gestorben. Ich habe überlegt, was ich dazu schreiben kann. Und am besten schreibe ich darüber, was er zu „Ladies of the Canyon“ von Joni Mitchell beigetragen hat. Nämlich nichts. Crosby war nach Aussage von Joni Mitchell am Mischpult ein kompletter Versager. Und egal was Mitchell alles Schlechtes über David Crosby gesagt hat, er hat sie geliebt. Genau wie ich.